Hatte jetzt lang nichts mehr zum Retro-Magazin geschrieben, lese ich aber regelmäßig weiter und ist eine willkommene Abwechslung zu den sonstigen Zeitschtiften auf dem Markt. In der Ausgabe 21 geht es um Eingabegeräte, d.h. die Spielkontrolle! Hat mir so weit gut gefallen, als dass ich nebenher auch immer wieder im Joysticks-Buch von Winnie Forster und Stephan Freundorfer gelesen habe. Wenn man bedenkt, wie lange wir diese Geräte in den Händen gehalten haben…
Wer braucht eigentlich noch Zeitschriften in gedruckter Form? Ich mit Sicherheit, sonst würde ich nicht die Retrogamer lesen. Allerdings ist die mittlerweile auch schon als iPad/iPhone-Variante erhältlich. Die GEE wurde mittlerweile als Printfassung eingestellt. Doch wichtig bleibt meiner Meinung nach der Content an sich, egal in welcher Form: Gute Beiträge, Interviews, Specials oder Reportagen in verschiedenster Form. Hier hat die M!Games, ehemals Maniac, deutlich dazugelernt.
In Zukunft wird es neue Vermarktungsformen geben (müssen), damit sich die Inhalte trotz kostenloser Portale wie IGN (wobei der Premium-Bereich schon jetzt entgeldlich angeboten wird), Gamespot, Eurogamer, NexGam, 4Players etc. halten können. Der Inhalt wird weiter wichtig bleiben und vielleicht sieht so die Zukunft aus (als Beispiel Atomix Mag auf dem iPad für 79 Cent pro Monat):
Es gibt aber auch noch komplett kostenlos Mags, die im lesefreundlichen PDF-Format veröffentlicht werden. Dazu eine kleine Übersicht:
Zukunftsmusik. Das beliebte Thema um Zukunftsforschung im Bereich der Videospiele. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Hype und Wirklichkeit auseinanderklaffen, wenn Visionen zu früh auf dem Markt umgesetzt werden. Ist man mitte der 90er davon ausgegangen, dass demnächst alle nur noch mit Virtual Reality-Helmen rumlaufen werden, ist das Thema derzeit praktisch tot. Dagegen ist der 3D-Wahn wieder up-to-date: 3D-Fernseher, Shutterbrillen mit ausgefeilter Technik etc., all das soll uns nun wieder begeistern.
Das Heft bietet einige sehr interessante Artikel zu dem Thema und ich denke, dass uns viele Themen auch in Zukunft noch beschäftigen werden.
Besser spät als nie: Das Heft Nr. 16 hat mir wieder sehr gut gefallen! Die interessantesten Thema ist sicherlich die Frage, ob Videospiele Kunst sein können, wenn dieser Status dem Film durchaus gegeben wird.
Mit den Jump ‘n Runs verbindet man automatisch die glorreichen 8- und 16-Bit-Zeiten: Sind heutzutage die Shooter die “Königsdisziplin der Massen”, so waren es damals Sonic, Mario und Co., die für reißende Absatzzahlen und unzählige Clones und Konkurrenz-Hüpfer gesorgt haben. In der Ausgabe schwelgt man einfach und erinnert sich zurück an die Zeiten, wo präzise Sprungpassagen und gezielte PowerUps den Spielealltag geprägt haben. Mega Man 2, Super Mario Bros. 3 (inklusive Waschbär-Mario! ) oder Sonic CD kann man auch heute noch spielen, ohne dass Langweile entsteht – echte Klassiker eben. Und das Ur-Super Mario im Zweispielermodus war schon damals die pure Spielspaß.
Ein Spitzenausgabe! Das Shoot ‘em Up Special ist einfach fantastisch, weil mir dieses Genre auch sehr zu herzen liegt. Es gibt viel darüber zu berichten, es macht auch heute noch Spaß, R-Type oder ThunderForce zu spielen und mit kommenden Shootern wie Sölder X2 bleibt das Genre am leben – wie schon die Brawler oder die klassischen Point ‘n Click Adventures ein Nischengenre, das aber für Fans kaum an Faszination verloren hat.
Heft 13 ist endlich da und das Themen-Special Spielmusik und Musikspiele ist Spitze! Da ich gerade wieder eifrig Space Invaders Extreme 2 spiele und gern die Gitarren für Guitar Hero auspacke, kommt das Heft gerade richtig. Fein, dass es solche tollen Magazine gibt…
Mein persönlicher Favorit zur Zeit ist im übrigen der Tunnel B1 OST. Wer mehr in diese Richtung sucht: Shattered Steel bietet ebenfalls einen bombastischen Soundtrack und wird eigentlich nie erwähnt. Biowares (Jade Empire, Mass Effect, Baldur’s Gate) Erstlingswerk hat dabei vor allen Dingen beim Actionfilmklassiker Speed abgekupfert.
Und ein neues Heft, dass begutachtet werden muss: Das Retro-Magazin ist mir schön öfters aufgefallen, seit Ausgabe 12 habe ich es nun im Abo (4 Ausgaben jährlich). Tolle Zeitschrift, klasse Artikel, endlich mal eine Retro-Zeitschrift aus deutschen Landen, die informativ und kompetent ist.
Das 3D-Special gefällt mir außerordentlich. Die Frage der Perpsektive war schon immer interssant für die konzeptionelle Spieleentwicklung. Man denke nur an Marble Madness oder Snake, Rattle ‘n Roll.