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OSS 117 – Der Spion, der sich liebte


Endlich kommt der französische Filmknaller des Jahres 2006 mit deutscher Synchronisation heraus [Trailer]! Die 007-Satire wurde ganz im Retro-Look der 50/60er Jahre gedreht (wie die alten französischen Filme oder die Bond-Klassiker mit Sean Connery) und ist im französischen Original – dank Jean Dujardin – einfach nur witzig! In Deutschland kennt man ihn vielleicht aus Filmen wie 39,90 oder Counter Investigation. Oliver Kalkofe hat nun der deutschen Fassung seine Stimme geliehen und man darf gespannt sein, ob der Humor genauso gut wie bei Willkommen bei den Sch’tis konserviert wurde…

Filmstarts schreibt zum Film:

„Jean Dujardin entzückt in der Titelrolle als begnadeter Parodist des jungen Sean Connery. Man beachte, dass die französische Originalfigur wie auch James Bond in den fünfziger Jahren erfunden wurde – und damals bierernst gemeint war. Diese unverschämt witzige Komödie dagegen nimmt sich selbst und damit die Agentenfilme der 50er und 60er mit einem kolonialistisch denkenden und jede kulturelle Differenz ignorierenden Frankreich auf die Schippe.“

Zur Auswahl gibts die DVD (bzw. die Special Edition) oder die Blu-Ray (Test der englischen Fassung bei highdefdigest.com: „It’s worth a look!“). Vielleicht wandert der Film auch in die eine oder andere, gutsortierte Videothek  (war schon so bei 36 – tödliche Rivalen, 39,90 oder anderen französischen Filmen). 😉

Update 21. September: Filmstarts hat nun eine Rezension online und vergibt die Wertung 8/10:

„OSS 117 – Der Spion, der sich liebte“ ist eine detailverliebte Spionagekomödie, die den Zuschauer zurück in die Fünfziger katapultiert. Und spätestens wenn Jean Dujardin perlweißes Zahnarztlächeln aufblitzt, hat man den unwiderstehlichen Trottel vom OSS in sein Herz geschlossen.

Meiner Meinung nach ist die deutsche Umsetzung gelungen, aber Kalkofe kann leider nicht ganz den naiven Charme des französischen Hauptdarstellers rübertransportieren. Viele Pointen zünden nicht ganz so herrlich, weil es dazu den Ausdruck des Schauspielers braucht (z.B. die Szene mit dem Auto, das verfolgt wird). Das wirkt dann doch etwas flach und kommt im Original deutlich lustiger rüber.

Trotzdem: Am besten schaut man sich einfach die alten Bonds mit Sean Connery an und lacht danach herzhaft über Klischees und die immer wiederkehrenden Schauplätze. Oss 117 lebt von der satirischen Darstellung des „Agenten-Thrillers“, der mit Dujardin exzellent besetzt ist, weil er so herrlich naiv und unbekümmert an den sonst so ernsten Stoff der 50er/60er Jahre rangeht. Visuell könnte der Film sowieso in dieser Zeit gezeigt worden sein.

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Kategorien:Film & Kino
  1. 7. September 2009 um 14:23

    Hab schon gehört das der richtig lustig sein soll, den werd ich mir mal die Tage aus der Videothek ausleihen

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