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Erfahrungsbericht Samsung N220 – Pine Trail Netbook


Das N220 geschlossen

Das Samsung N220 Netbook ist da (Marvel, JA02DE)! Tests gibts schon ausführliche im Netz (siehe Fazit), deshalb werde ich mehr auf meine Erfahrungen (als Basis dient mein Erfahrungsbericht auf Amazon.de) mit dem Gerät eingehen, anstatt technisch zu sehr ins Detail zu gehen – zumal ich relativ schwer Geräuschmessungen oder Wärmetests durchführen kann und mir für Benchmarks eigene, vergleichende Werte fehlen. 😉 Ausgangslage:
Für viele, lange Bahnfahrten und dementsprechend viel Zeit, um Texte zu schreiben, Folien vorzubereiten und PDFs zu lesen war ich auf der Suche nach einem neuen Netbook. Als alter Windows XP Nutzer gefiel es mir zwar nicht, dass die meisten neuen Netbooks mit Windows 7 Starter ausgeliefert werden (dazu später noch mehr), aber irgendwann müsste ich sowieso irgendwann den Schritt zu einem neuen Betriebssystem machen (Vista habe ich gern ausgelassen). Mein bisheriges 15,4″ Notebook (Amilo M1451G) ist zwar leistungsstärker, aber wenig mobil: Es wird heiß, hat einen lautdrehenden Lüfter und der Akku hält gerade einmal 2 Stunden durch. Das Display spiegelt und die Tastatur klappert mittlerweile. Zeit, sich nach neuen Geräten umzuschauen. Womit wir beim Samsung N220 wären.


Das N220 (Herstellerseite | Technische Daten | Bildergallerie | Benutzerhandbuch):
Es gibt im Prinzip zwei sehr ähnliche Geräte von Samsung, beide mit Pine Trail CPU/GPU ausgestattet: Das N150 und das N220. Intels N450-Chipsatz integriert damit CPU und GPU in einen Chip. Dies bringt kaum Mehrleistung (wie schon die Testberichte gezeigt haben), ist aber günstiger zu produzieren, entwickelt weniger Abwärme und schont den Akku, was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist. Das Test-Netbook hat die Bezeichnung JA02DE (das JA03DE, auch Samsung N220 Maroh [N220 March ist definitiv falsch] genannt, hat nur einen 4400mAh Akku, der 8 statt 11 Stunden hält). Nachteile des recht hübschen N150 (roter Streifen um das Gehäuse herum, N150 Eliah in weiß, Endi in schwarz): Die Tastatur ist weniger gut verarbeitet (keine Chiclet, Tasten näher,…), der Akku nur ein 4400mAh statt des 5900mAh im N220. Da mir die kristallgrüne Oberfläche des N220 sehr gut gefällt, fiel die Wahl recht einfach aus (ab 340 Euro, Stand 15.02.2010).

Oberfläche des N220

Die kristallgrüne Oberfläche wirkt nur bei hellem Licht, ansonsten meint man, die Oberfläche wäre schwarz. Auf den Produktbildern ist meistens die hellste Farbdarstellung gewählt, so hell leuchtet es aber nicht. Geht man nah an die Oberfläche ran, erkennt man ein kreisförmiges Muster. Sehr edel, mir gefällt das Design sehr gut! Das N220 in dieser Farbe nennt sich Marvel (wie der Comic-Buch-Verlag 🙂 , Bezeichnung N220 JA02DE), das Mito ist in kristallrot (N220 JA04DE), wird aber nur mit einem4400mAh Akku ausgeliefert (deshalb in der Regel 20 Euro günstiger). Samsung sollte sich wirklich mal Gedanken über ihre Produktbezeichnungen machen, das versteht auf den ersten Blick doch kein Mensch. Die Verarbeitung ist gut, kein scheppern oder quietschen, nur die Stelle über der Tastatur wirkt ein wenig billig (Plastik). Die Scharniere wirken stabil und halten, was sie versprechen, das Gehäuse ist fest und griffig und der Aufklappwinkel des Displays ok (es geht vielleicht so bis 140°). Es steht kein Akku heraus, das Gesamtbild wirkt damit stimmig und wertig, von der Haptik gibts keine Beanstandungen. Mitgeliefert wird Windows 7 Starter – die Umstellung von XP zu W7S ist schon recht groß. Es gibt im Internet genug Testberichte zum Mini-Win7, mit XP wäre man wohl besser bedient, aber ich werde mich auch daran gewöhnen. Das N220 und damit auch die meisten anderen Netbooks sollten aber auch mit Linux (Beispiel openSUSE) problemlos laufen.

Nervig: Microsofts ClearType läßt sich trotz diverser Anleitungen nicht abschalten (!), das Hintergrundbild kam man eigentlich nicht verändern. Wer hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht? Wer mehr dazu lesen will, schaut hier vorbei. Mehr zu W7S werde ich aber nicht sagen – diese Diskussion soll diesen Netbook-Erfahrungsbericht nicht unnötig verlängern.


Ergonomie:
Das Gerät ist fast unhörbar: Der Lüfter dreht nur dann, wenn er benötigt wird, aber selbst bei Vollast schaltet er nur ganz leicht hoch, was man nur bemerkt, wenn man sein Ohr an das Gerät hält. Das N220 bleibt recht kühl (kühler als das 1000HE), die Festplatte ist kaum wahrnehmbar (Modell: Samsung HM250HI-S1, übrigens im Gegensatz zur Seagate im Notebookcheck-Test). Da es gerade in diesem Bereich sehr sensible Anwender gibt, kann ich hier problemlos eine Empfehlung ausgeben, das N220 ist einfach ultraleise. Es gibt auch kein Fiepen wie bei diversen Fujitsu oder Dell-Notebooks. Das externe Netzteil (so fern man es braucht) wird deutlich wärmer, in etwa so wie das des ASUS 1000HE. Das Stromkabel könnte etwas länger sein, entspricht aber wohl dem Netbook-Standard.

Höchste Bildschirmhelligkeit bei Tag

Ergonomisch gesehen fast schon am wichtigsten: Das Display ist klasse! Matt, so soll es sein, wenn man viel unterwegs ist und wenig Einfluß auf die Beleuchtung hat. Gerade in der Bahn, wenn von draußen die Sonne reinscheint, der Nebensitzer das Licht einschaltet oder die Neonröhren zu stark leuchten. In diesem Bereich müssen also keine Kompromisse eingegangen werden. Damit kommt man selbst auf der niedrigsten Stufe gut aus und kann hochschalten, wenn es die Bedingungen erfordern. Und auch schön: Der Display-Rand ist nicht wie bei anderen Net-/Notebooks komplett mit Klavielack überzogen – d.h. es gibt zwar einen kleinen Rand mit Klavierlack, dieser stört aber nicht. Denn dieser Klavierlack am Display-Rand kann störend wirken, siehe z.B. beim ASUS 1005PE. Die Ausleuchtung ist gut (wirkt auf den Bildern etwas stark zentral ausgeleuchtet, was nicht der Fall ist), die Blickwinkelabhängigkeit ist in Ordnung, könnte aber besser sein. Aber auch zu zweit ists nicht weiter dramatisch. Für das beste Bild sollte man aber generell mittig vor dem Gerät sitzen und den Aufklappwinkel der eigenen Sitzposition anpassen.

Niedrigste Bildschirmhelligkeit bei Tag

Allgemein mal ein Wort zur verwendeten Auflösung (1024×600), da ja immer gern höhere Auflösungen gefordert werden. Das Display ist „nur“ 10,1″ klein. Eine höhere Auflösung wie beim HP Mini 5101 (1366×768) ist zwar sehr interessant (zudem dort das Display matt ist!), aber man sollte auch bedenken, dass dadurch alles noch kleiner auf dem Bildschirm dargestellt wird. Der Vorteil: 720p-Videos müssen nicht mehr interpoliert werden und der Platz auf dem Desktop wächst. Bildschirme (10,1″ – 11,6″) mit 1280×720 bzw. 1280×800 gibt es z.B. mit dem Lenovo S12 (glare), dem Samsung NC20 (glare), ASUS 1101HA (glare) oder dem Acer 532 (glare). Neben dem HP Mini 5101 gibt es sonst nur noch das Samsung N510 mit mattem Display und Gaming-Ambitionen. Ansonsten kann man auch noch das Acer Timeline 8371 dazuzählen (leider nur noch schwer erhältlich), welches mit einem matten 13,3″-Display (1366×768), Core 2 Solo SU3500 1.40GHz und 2GB RAM auftrumpft. Preis ab 419 Euro, installiert ist Linpus Linux. Das Gewicht beträgt dann aber aufgrund der 13,3″-Größe schon 1,7kg (ca. 500g mehr als Netbooks). Es stellt sich also die Frage, inwiefern das Netbook/Subnotebook genutzt werden soll, zumal die Mobilität vor allen Dingen in Bezug auf die Akkuleistung eingeschränkt wird. Die Arbeit auf dem 1024×600-Display ist meiner Meinung nach, entsprechend der Größe, optimal. Mir ist die Schrift schon jetzt teilweise zu klein. Aber dies ist wohl mit persönlichen Vorlieben gekoppelt.

Chiclet Tastatur

Als Tastatur kommt beim N220 eine Chiclet-Tastatur zum Einsatz, die von der Qualität her, den Tastenabständen und dem Druckgefühl ganz klar überzeugt und für Vielschreiber (so viel kann man nach vielen Seiten Text schon sagen) hervorragend geeignet ist! Kein Durchdrücken, die Funktionstasten sind ausreichend groß, das Layout entspricht einer 92% Version der Standardtastaturen und verglichen mit vielen anderen Tastaturen ist der Mehrpreis eine sinnvolle Investition – es gibt schließlich nichts nervigeres als wacklige Wabbertasten, die beim 100. Anschlag aus dem Gehäuse springen und schließlich muss man bei einem mobilen Gerät mit der verbauten Tastatur leben. Das Touchpad geht in Ordnung (Multitouch möglich), die beiden „Maustasten“ sind nur Durchschnitt (etwas tief im Gehäuse, Tastenwippe), ich verwende problemlos eine Logitech M555b via Bluetooth.

Tasten sind in das Gerät eingefasst

Die Arbeit mit W7S ist nach einigen Konfigurationsänderungen in Ordnung. Das System wurde erst einmal entmüllt, nachdem es ca. 55 Minunten bei der Erstinbetriebnahme installieren musste. Leider kann man keine Installationsänderungen vornehmen, Samsung haut erst einmal alles drauf, was es gibt und setzt diverse Programme in den Autostart – nervig, aber wohl die gängie Praxis. Dementsprechend sieht auch der Desktop aus… Also alles wieder entfernt, was nicht irgendwie zu gebrauchen ist und das System in diesem Zustand mit den wichtigsten Programmen gesichert (Tool liegt bei). Ich verwende, so weit es geht, sowieso nur portable Applikationen, da diese das System nicht so sehr zumüllen (einen Überblich über viele Anwendungen erhält man z.B. über die CHIP TOP-Downloads-Liste). Diese würde ich allgemein bei einem Netbook empfehlen, damit (knappe) Systemressourcen geschont werden und die Registry weniger stark beansprucht wird.

Deinstalliert habe ich folgende Programme:

  • AnyPC: Damit kann man per Fernzugriff auf Dokumente zugreifen. Nett, aber nach 60 Tagen ist Schluß. Aber dann doch lieber auf das kostenlose Teamviewer zurückgreifen.
  • FailSafe: Nett Idee. Werde ich aber wohl nicht nutzen.
  • Spiele deinstallieren: ‚Farm Frenzy‘ oder ‚Oberon GamePack‘ wanderten gleich in den Müll.
  • Microsoft Works: Nutzt kein Mensch (oder etwas doch?) und fliegt mit Office 2010 sowieso aus der Produktlinie. Ich nutze generell das kostenlose OpenOffice.
  • MS Office 2007 Home Student: Mit dem „neuen“ Office komme ich überhaupt nicht klar und da diese Testversion eh nach 60 Tagen beendet wird, ists für mich unbrauchbar.

Wer die ganzen Windows-Live-Dienste nicht nutzt (Fotogalerien, Mail etc.), kann diese auch noch gleich runter nehmen und freut sich dann über ein deutlich schnelleres System. Schade, dass man nicht während der Erstinstallation auf diese Prozedur verzichten kann. Mitgeliefert wird im übrigen McAfee Internet Security 2010, das 60 Tage getestet werden kann. Hab es getestet und nun ist es von der Platte geflogen. Derzeit nutze ich die Windows 7 eigene Firewall (Konfigurationsguide bei Chip.de beachten) in Kombination mit AVG 9, als Alternative entweder AntiVir oder avast. Wer eine komplette Internetsecurity Suite bevorzugt, der kann mal in die Chip-Übersicht an Suiten reinschauen (meine Empfehlung: G-Data Internetsecurity 2010).

Nervig ist die lasche Reaktion der Fn-Tasten (Helligkeit, Lautstärke, Bluetooth, WLAN), hier wären optionale Tasten für die Steuerung sinnvoll gewesen. Im Gegensatz zu anderen Notebooks/Netbooks ist die Steuerung der Funktionen an das OS gebunden (!). D.h. wenn W7S nicht gestartet wurde, lassen sich die Eigenschaften nicht verändern (man kann aber mit der Maus die Funktionen auswählen aber wozu dann Tastenkürzel?). Das ist vor allen Dingen dann störend, wenn der Ton vor dem Herunterfahren nicht gedrosselt wurde und beim Start dann das W7S-Startsignal trällert. Auch während des Bootens läßt sich die Helligkeit nicht regeln. Wer also nachts noch mal kurz ins Netz schauen will, beleuchtet erst einmal das komplette Zimmer, bis das OS geladen ist.

Die Webcam habe ich bisher einmal verwendet (0,3MP), die Qualität ist ausreichend. Warum keine 1,3MP-Cam verwendet wird, wie in vorherigen Modellen, ist mir schleierhaft. Die vorinstallierte Software ist völlig überladen, diese kann man getrost entfernen und sich andere Programme laden (z.B. webcam 7, Skype portable,…). Wichtig ist mir dieses Feature aber nicht und zumindest werde ich erkannt. 😉


Leistung und Mobilität:
Insgesamt läuft das Notebook recht flott, mit 2GB (SO-DIMM DDR2, 200pin) läuft es aber besser. Sehr schön: Der RAM-Riegel kann an der Unterseite des Gerätes auf einfachste Weise entnommen werden (verwendeter Riegel: Corsair 2GB (800MHz, Unbuffered, CL5 SODIMM) DDR2), man muss also nicht den kompletten Unterboden entfernen, wie bei diversen anderen Herstellern. Warum auf 2GB aufrüsten? Muss man nicht. Auch ohne läuft das System problemlos. Aber das System ist mit 1GB schon nahe der Auslastungsgrenze: 256MB werden erst einmal für die interne Grafikkarte verwendet, 128 – 512MB für das von Samsung verwendete HyperSpace Instant-On-Betriebssystem. Da bleibt bei 1GB nicht mehr viel übrig, wenn ein Browser mit 6 Tabs geöffnet wird und nebenher noch 3 oder 4 andere Programme laufen sollen (z.B. Winamp, Powerpoint, Excel, Instant Messenger, PDF-Reader, etc.). Maximal werden sowieso nur 2GB zugelassen, also kann man sich gleich überlegen, ob man aufrüstet oder ob nicht.

Der Begriff „Instant-OS“ ist wohl ein dehnbarer Begriff, denn die beworbene „sekundenschnelle“ Bootzeit ist nicht wirklich richtig. Auf Heise.de gibts dazu auch einen Bericht zu „Instant-OS“-Systemen, der nicht wirklich positiv ausfällt. Es dauert schon so 30-40 Sekunden, bis HyperSpace (HS) geladen ist. Dort kann man dann alles mögliche wieder raushauen und lieber über Dienste wie NetVibes konfigurieren. Danach startet HS in 25 Sekunden. Ansonsten ließ sich damit ganz ordentlich surfen, es ging alles recht schnell und es gab keine Verbindungsabbrüche. Die Signalqualität ist allerdings nichts die Beste. Als Browser wird Firefox verwendet. Mit 512MB RAM Einstellung läuft HS flüssiger. Die restlichen Programme reichen für kleine Arbeiten, E-Mails schreiben und für Internetanwendungen. YouTube funktioniert dank Flash problemlos, andere Seiten hingegen nicht. Skype funktioniert, es gibt auch einen Real-Media-Player, der wenig kann. Mehr zu dem OS findet ihr unter der dazugehörigen Internetseite (englisch).

Viel interessanter finde ich da Jolicloud, dass aber die Fn-Tasten für die Helligkeit nicht unterstützt. Man kann irgendwie was basteln, aber ich habe darauf keine Lust mehr. Wer sich für Linux interessiert, sollte mal hier reinschauen (N150/N210/N220 sind quasi kompatibel). Für Ubuntu gibts auch eine Anleitung zur Brightness-Regulierung und dem Fn-Tasten-Problem, für Kubuntu auch.

Nun sind Intels-Atom-CPUs nicht als Leistungswunder bekannt und auch „die neue Generation“ in Form des N450 bleibt schwach. Positiv hingegen ist die verlängerte Akkulaufzeitmit (ca. 8 Stunden bei 40% Display, WLAN, BT, normaler Schreibarbeit und ein paar offenen Programmen, dehnbar bis 11 Stunden (ohne WLAN, niedrigste Helligkeit, kein BT, CPU-Auslastung niedrig). Mit HyperSpace sind bis zu 14 Stunden drin (um genau zu sein: 14h 08 Minuten), weil sich dann permanent die Festplatte abschaltet. Wer das System voll ausreizt (z.B. durch Videoencoding) und nebenher mit maximaler Displayhelligkeit surft, der bekommt den Akku auch schon nach 5h 17 Minuten leer.

Das System entwickelt dank N450-Chipsatz eine geringere Abwärme und die leicht höhere Leistung. Davon merkt man aber so gut wie nichts. Muss man aber auch nicht. Aktuelle Spiele kann man mit einem Netbook weitestgehend vergessen. Zum Spielen habe ich mir das Gerät sowieso nicht geholt, aber z.B. das jetzt frei erhältliche C&C – Tiberian Sun läuft ausgezeichnet und es gibt eine Menge Erfahrungsberichte zu einzelnen Spielen und ständig aktualisierte Listen – da sollte jeder Interessierte fündig werden.

Die Festplatte (250GB. 5400U/min) werkelt schnell, hier kommt es nur selten zu Verzögerungen und sie ist leise. Trotzdem ist die Leistung weder mit einem richtigen Notebook noch mit einem Desktop-PC zu vergleichen. Wer hier also mehr Leistung will, der sollte in dieser Größenordnung (bis 12,1″) nach Celeron Dual-Core SU2300 Netbooks suchen (ab 450 Euro aufwärts), ab 400 Euro gibts Net- bzw. Subnotebooks auch mit Single-Core-CPUs, die mehr Leistung bringen als Atom-Lösungen. Problem aber: Die Akkulaufzeit sinkt, die Abwärme steigt und die Displays bzw. Ausstattungen lassen oft zu wünschen übrig. Auch die Größe und das Gewicht fallen dementsprechend höher aus und könnten (wie bei mir der Fall) entscheidende K.O.-Kriterien sein. Da ich täglich das Gerät mitnehme, war mir die Leistung nicht ganz so wichtig wie die Mobilität. Und wer einmal ohne Steckdose 6 Stunden Zug fahren musste, weiß, wie schön es ist, ein Gerät zu besitzen, dass trotzdem noch angenehm zu bedienen ist (BT an, Helligkeit auf höherer Stellung, kein Lüfter,…). Wer trotzdem spielen möchte, für den ist vielleicht ein Netbook mit nVidias ION-Chipsatz interessant (z.B. Samsung N510-@nyNet), aber dies ist natürlich wieder gepaart mit Nachteilen in Sachen Mobilität. Mein Netzteil lasse ich im übrigen immer zu hause, um weiteres Gewicht zu sparen.

Trotzdem kann man das Gerät natürlich auch für Filme, Musik (Qualität über die Kopfhörer gut, die Lautsprecher besser als im ASUS 1000HE) oder wenig aufwändige Spiele verwenden. Da das Display nur 1024×600 hergibt (1024×768 oder 1152×864 einstellbar, dann wird aber interpoliert und das Bild ist nicht mehr scharf und zudem etwas gestreckt), haben 720p-Filme eigentlich wenig Sinn. Es geht aber problemlos mit folgender Konfiguration: CoreAVC + KMPlayer. In dieser Kombi sind Filme ruckelfrei möglich, benötigen aber  deutlich mehr Systemressourcen. Es laufen sogar 1080p-Trailer weitestgehend ruckelfrei (getestet mit Avatar 1080p-Trailer). Hochskalierte Filme in 480p (z.B. 852×480) sind hingegen sinnvoller (MP4, MKV, AVI,… über VLC),  denn sie schonen die Systemressourcen und sehen auf dem 600p-Display kaum schlechter aus. YouTube-Videos funktionieren ruckelfrei bis 480p, ab 720p beginnen die Videos zu stocken. Und es ist auch keine Lösung in Sicht, die der Pinetrail-Plattform unter die Arme greifen kann.

An der Seite befinden sich 2 USB-Ports und der VGA-Anschluss – der Kartenleser ist abgedeckt

Die Ausgabe über den VGA-Out funktioniert laut Samsung bis 2048×1536, laut Intel jedoch nur bis 1440×1050. Bis jetzt habe ich nur 1366×768 getestet, um die externe 720p-Wiedergabe zu testen und dies funktioniert einwanfrei. 1080p wird, wenn möglich, nachträglich getestet. „Dank“ W7S kann das Bild sowieso nur gespiegelt werden, es gibt keine Desktoperweiterung. Ich werde mal schauen, ob es durch externe Tools doch möglich ist, die GPU dazu zu überreden, aber als Videolösung werde ich das Netbook sowieso nicht nutzen – dafür gibts ja so Sachen wie WDTV oder FHDL. 😉

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zur Leistung zu sagen. Es ist auf jeden Fall angenehmer zu arbeiten als mit einem PDA oder Smartphone, die kompakten Maße und das Gewicht sind für den täglichen Transport einwandfrei und als portables Arbeits- oder Surfgerät ist ein Netbook perfekt. Wer das Gerät für Bildbearbeitung oder aufwändige Videoencodierung verwenden will, ist mit einem Netbook sowieso fehl am Platz: Die Leistung konzentriert sich eindeutig auf Büroanwendungen und nur dafür ist die Leistung ausreichend.

Was man noch erwähnen sollte: In dieser Größenordnung ist wie immer kein optisches Laufwerk verbaut, d.h. jede mediale Zuspielung muss in digitaler Form erfolgen – entweder über externe Festplatte (der linke USB-Port liefert genug Saft für eine 2,5″ Festplatte), USB-Sticks oder das Netzwerk. Virtuelle Laufwerke lassen sich natürlich mit der entsprechenden Software einbinden. Externe DVD-Laufwerke sind aber möglich und kosten um die 50 Euro (das N220 funktioniert z.B. problemlos mit dem LG GP08NU20 oder dem Samsung SE-S084C). Der linke USB-Port läßt sich im Bios als Stromanschluss für externe Geräte aktivieren (z.B. um im ausgeschaltenen Zustand einen MP3-Player aufzuladen), diese Funktion läßt sich aber auch über ein Samsung-Programm in W7 aktivieren.


Die Konkurrenz (wen diese nicht interessiert, kann man diesen Abschnitt überspringen):
Ein Blick auf die Konkurrenz, die ich mir zuvor auch näher angeschaut habe. Mein Favorit war das blaue ASUS 1005PE. Fast perfekt, ABER vier Schönheitsfehler:
1. kein Bluetooth, könnte ich gerade noch durchgehen lassen
2. kein Memory-Stick reader (N220 allerdings auch nicht, ist aber nicht wirklich dramatisch)
3. Tastatur leider nur mit kleinen Shift-Tasten alles noch im Rahmen, aber viel schwerwiegender:
4. das Display ist viel zu dunkel! Ja, es ist entspiegelt, ja, der Kontrast ist gut! Aber die Helligkeit ein Graus! Nur ca. 110cd/m², der Vorgänger 1000HE kommt da schon auf 150cd/m² und das ist mir definitiv zu wenig. Man kann zwar damit in geschlossenen Räumen gut arbeiten, aber wenn sich die Lichtverhältnisse ändern, sieht man nicht mehr viel – und das beansprucht die so schon gestressten Augen umso mehr. Weiterer Missstand: Es war in blau kaum erhältlich, das 1005PE in carbonblau kommt bei uns natürlich nicht raus (obwohl es notebooksbilliger.de kurzfristig gelistet hatte): Wie so oft bleiben die Spezialversionen anderen Ländern vorbehalten. Also war ich weiter auf der Suche.
Nächstes Kandidat: HP Mini 210. Günstig (ab 299 Euro), gut verarbeitet, leider ohne BT, helles Display, das aber dermaßen spiegelt! Nach wenigen Minuten war klar: Dieser Schminkspiegel geht nicht! Dazu steht auch noch der Akku raus (wenn nicht, dann ists nur der 3-Zellen-Akku), schade. Nach 5 Jahren mit Glore-Display werd ich meine Augen nicht noch weiter strapazieren.
Das MSI Wind U135 viel gleich weg, weil es ein Glare-Display besitzt. Wer braucht dies, wenn er vorrangig damit arbeiten will? Weiterhin störend: beide Shift-Tasten sind sehr klein geraten und der Lüfter dröhnt permanent (bis 39dB(A)). Ein klarer Nachteil ist natürlich der kleine 3-Zellen Akku, der bei Last höchstens 3 1/2 Stunden hält. Zu wenig.
Interessanter wäre das MSI Wind U115 Luxury gewesen, das kostet allerdings auch etwas mehr (~380 Euro aufwärts), bringt dafür noch einen (recht kleinen) 8GB SSD-Speicher mit – damit läßt sich die Akku-Laufzeit auch ohne Pine Trail (immerhin Intel Z530) auf bis zu 13,5h erweitern, wobei man dann auf die 160GB Festplatte dann verzichten muss. Störend ist der geringe Systemspeicher, denn auf der 160GB-Festplatte läßt sich das Betriebssystem nicht installieren. Über den Preis müsste man noch reden, die Tastatur ist bißchen nervig (OMG, Fn-Taste ganz links!), die Verarbeitung scheint nicht ganz optimal (Scharniere lassen Display stark wippen) und um den Speicher zu wechseln, muss erst der komplette Unterboden auseinander genommen werden. Das Display ist die Referenz, matt, mit super Helligkeitswert (271.9 cd/m² im Durchschnitt) und tollem Kontrast, da kommt kein Gerät mit! Insgesamt sind es ein paar Kompromisse, die man eingehen müsste. Immerhin wird das System mit WinXP geliefert, definitiv ein Vorteil. 😉 Auf jeden Fall ein sehr interessantes und gutes Gerät!
Das MSI Wind U110 umgeht die 8GB-SSD-Problematik, der Akku hält dann aber auch nur noch 6,5h (Durchschnitt). Da der Preis keinen großen Vorteil bringt (~360 Euro aufwärts) und die Makel (Scharniere, Tastatur, Design) bleiben, kommt es darauf an, ob dies einen stört oder ob nicht.
Das neue Acer Aspire One 532 gibts in vielen Farben, aber auch hier ist die Tastatur klapprig und die (linke) Shift- und die Backspacetaste viel zu klein. Das 1280x720er Display wäre ein Traum, wenn es matt wäre. Ist es leider nicht. Immerhin unterstützt der Kartenleser xD und Memory Stick! Auch aufgrund des Designs einen Blick wert.


Preis-Leistungsverhältnis und Anwendungsfeld eines Netbooks:
Der Preis und die Ansprüche an ein Netbook sind die beiden ausschlaggebenden Punkte beim Kauf: Das N220 z.B. kostet derzeit mit 2GB RAM 380 Euro, das Netbook selbst kommt auf ~340 Euro. Das ist nicht billig. Das N150 gibts ab 299 Euro, das N220-Mito (kleinerer Akku, aber in kristallrot), gibt es ab 325 Euro. Es gibt ähnliche Netbooks ab 249 Euro (z.B. das ASUS 1001P), die auf jeden Fall an der Preisschraube drehen. Man kann sagen, dass die Preise für Netbooks relativ konstant zwischen 250 – 350 Euro pendeln, kommt Speicher hinzu, ist man oft bei 300 – 380 Euro.

Geht man mit dem Preis runter, muss man mehr Kompromisse eingehen: In der Regel verzichtet man auf WLAN Draft-n (beim ASUS 1001P ist z.B. die WLAN-Leistung schwach), Bluetooth oder eine bessere Tastatur, auch sinkt der Festplattenspeicherplatz, die Akkugröße oder die Anschlussmöglichkeiten (z.B. nur 2 USB). Wer unter 250 Euro sucht, findet neben dem ASUS 1001P noch das MSI Win U100 für knapp 230 Euro. Dieses macht insgesamt die beste Figur, da immerhin Bluetooth und Draft-n zur Verfügung stehen. So auch das Samsung N130 – dem fehlt es allerdings an der Bluetooth-Funktion. Erwähenswert ist sonst nur noch das Lenovo S10-2 (Test). Oder man sucht nach Schnäppchen im Auslaufmodellbereich, wartet auf Cash-Back-Aktionen oder schaut auf das Hercules eCafé EC 900CL – der Einstieg ab 200 Euro – allerdings auch mit argen Einschränkungen (Linux statt Windows, wobei das noch nicht einmal schlecht sein muss 😉 , 512MB RAM, 8,9″ Display,…).

Wer noch ein „altes Gerät“ hat (z.B. ASUS 1000H oder Samsung NC10) besitzt, wird durch die „neuen“ Pine Trail Netbooks nur wenige Vorteile wahrnehmen und kann sich somit beruhigt zurücklehnen. Für Netbook-Spieler, die auch eine Dual-Core-CPU wollen, wäre dann das ASUS 1201N interessant. Mit 2GB und 768p-Display muss man ca. 460 Euro auf den Tisch legen – aber man sollte sich auch über die eigenen Bedürfnisse im klaren sein, was man mit einem Netbook machen will, siehe Samsung N510. Wer die Mobilität ganz gezielt nutzen will, für den werden vielleicht auch die Netbooks mit ION2-Chipsatz interessant, die zwischen zwei Grafikkernen umschalten können und so je nach Anwednungen Leistung oder Idle umschalten können. Wer zudem ein integriertes UMTS-Modul benötigt, müsste sich andere Netbooks anschauen (z.B. das HP 5102 Mini, dass es wohl demnächst ab 465 Euro gibt oder demnächst das Samsung N150 EOM, wenn man bei Samsung bleiben möchte), für mich war dieses Kriterium nicht wichtig. Dies kann ich auch via Handy realisieren (z.B. über Bluetooth) oder via USB-Stick. Nicht unbedingt ergonomisch, aber relativ problemlos möglich. Im Abschnitt Leistung und Mobilität habe ich ja schon einige weitere Beispiele gezeigt, wie ein mögliches Anwendungsfeld aussieht. Wer sich für ein Netbook entscheidet, der entscheidet sich für ein ultramobiles und leichtes Gerät, dass vorrangig für die Arbeit, surfen im Netz und kleinere Anwendungen völlig ausreicht. Wer mehr will, muss sich auch andere Geräte anschauen.


FAZIT:
Fangen wir beim N220 mit den negativen Punkten an (verglichen mit anderen Netbooks) und hier hält sich die Liste aufgrund der kompromisslosigkeit des Gerätes in Grenzen:

– Die Webcam könnte besser sein
– CardReader liest nur SDHC (kein xD oder Memory Stick)
– Die Display-Auflösung könnte etwas höher sein (z.B. 1280×800)
– HyperSpace ist nicht gerade das schnellste Boot-OS und nervt W7S mit Popups, die man erst mal alle abstellen muss
– generell ist das System beim Start mit vielen unnötigen oder überflüssigen Tools und Programmen ausgestattet. Ich brauche die nicht, zumal es meist eh nur Testversionen sind
– W7S ist für XP-Kenner eher ein Rückschritt, ist aber eine andere Diskussion und hat mit dem Gerät an sich wenig zu tun
– kein HDMI (gibts aber sowieso nur mit ION oder eigener Grafikkarte)
– Funktionstastensteuerung (Fn+Tasten) räge
– 2GB Aufrüstung sinnvoll (+ 40 Euro)

Mehr zu meckern gibt es eigentlich nicht. Der Rest wäre Erbsenzählerei. Die positiven Aspekte hingegen überzeugen rund um:

+ Display hell und gut lesbar
+ Akku hält lange durch (5 1/2h minimal, 9h normal, 12h maximal, mit Hyper
Space 14h)
+ Bluetooth integriert
+ Draft-n an Bord
+ Festplatte groß genug
+ Chiclet-Tastatur Spitze!
+ Design sieht edel aus
+ abgerundete Ecken, gute Form
+ Neoprentasche liegt bei
+ die kristallgrüne Oberfläche ist zwar nicht fingerabdruckresistent (hält sich in Grenzen), dafür unglaublich wertig und hübsch (Geschmackssache, gebe ich zu)
+ kaum Geräusche wahrnehmbar, auch nicht bei Last!
+ bleibt recht kühl, geringe Abwärme
+ Verarbeitung sehr gut
+ Größe und Gewicht trotz 5900mAh Akku gut (kein vorstehender Akku, Gewicht auf Netbook-Standard)
+ gute Platzierung der Anschlüsse
+ 2 Jahre Garantie mit Abhol- und Bringservice

Die positiven Aspekte sind allesamt deutlich höher zu werten als die negativen, mit denen ich allesamt bestens leben kann. Im Vergleich mit der Konkurrenz muss ich keine Kompromisse eingehen und auch der Preis ist nicht so viel höher, als das es ein Problem sein könnte. Wer mit einem etwas schwächerem Akku und einer weniger guten Tastatur auskommt, kann sich auch das N150 holen, dies ist in der Regel 30-40 Euro günstiger. Wer weiter an der Preisschraube drehen möchte und auf bestimmte Dinge (Optik, Tastatur, Ausstattung etc.) verzichten kann, ist wahrscheinlich auch mit dem 250 Euro günstigen ASUS 1001P bestens bedient. Für meine Ansprüche hat aber das N220 alle Anforderungen erfüllt (bzw. übertroffen) und dank ausgezeichneter Verarbeitung hoffe ich auch in Zukunft meine Freude mit dem Gerät zu haben. Wer Tests zum Gerät sucht, der sollte mal auf folgenden Seiten vorbeischauen: Notebookjournal.de, Notebookcheck.com, nDevil.com oder Netzwelt.de.

Wertung [10|10]: „Samsung legt mit dem N220 die Messlatte für alle künftigen Netbooks hoch an. Ein schickes Design und eine sehr gute Verarbeitung machen aus dem N220 ein ausgezeichnetes Produkt, das kaum nennenswerte Schwächen aufweist.“

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Kategorien:Technik
  1. Flat Eric
    22. April 2014 um 09:43

    So, jetzt läuft auf dem alten Gerät Linux Mint problemlos! 🙂 Sogar Faster Than Light läuft ohne Probleme! Es lohnt sich allerdings die neusten Intel Grafik-Treiber zu installieren.

  2. 3. Oktober 2011 um 20:29

    Also das Design gefällt mir wirklich gut – aber irgendwie mag ich das Touchpad nicht. Ich berühre ständig aus Versehen irgendwie das Feld und die Maus springt umher.

  3. Flat Eric
    12. Dezember 2010 um 18:38

    @ Stefanie: Office ist wie gesagt kein Problem, ich arbeite mit dem Office-Paket (inkl. Access) seit Beginn und alles funktioniert wie es soll (allerdings „nur“ Office 2K3 und OpenOffice). Filme sind kein Problem, in „DVD-Auflösung“, also ca. 480p gibts keinerlei Probleme. Für HD-Filme ist das Teil einfach zu langsam (es geht mit CoreAVC). Musik oder Internetradio ist kein Problem, verwende ich ich täglich. 😉

    Natürlich wäre ein Subnotebook schneller. Ist halt die Frage, was man damit machen will, mir ging es ganz besonders um die Mobilität.

  4. 12. Dezember 2010 um 15:34

    @Stefanie: Also auf meinem N220 mit 2GB habe ich mit PowerPoint 2010 und auch Word 2010 keinerlei Probleme. Es läuft angenehm flüssig und Abstürze gab es bisher gar nicht. Der Start der Programme dauert spürbar länger und bei hochauflösenden Videos spielt er bei mir in der Präsentation dann nur den Ton ab, aber ansonsten kein Problem.

    Ich nutze das Netbook insbesondere für Präsentationen auf Konferenzen, und das funktioniert prima. Für die Erstellung der Folien schließe ich meistens einen externen Monitor an, um mit einer größeren Auflösung arbeiten zu können (Nebenbei: Die Windows Starter Edition hat da glaube ich eine Beschränkung bei der Auflösung des externen Monitors.)

    Neulich haben wir aus Notfallgründen eine komplette Dissertation auf dem Netbook in Word 2010 bearbeitet; das waren 180 Seiten mit zahlreichen Abbilden, und auch hier gab es keine Schwierigkeiten. Nur der PDF-Export zum Schluss hat doch etwas gedauert 😉

  5. 12. Dezember 2010 um 15:26

    @manuf: Ich nutze Acronis True Image Netbook Edition. Die finde ich in der Bedienung sehr intuitiv und bei einigen Testläufen hat das mit meinem Netbook verlässlich funktioniert. Das „Netbook Edition“ bezieht sich IMHO darauf, dass die das GUI auf die kleine Auflösung hin optimiert ist.

  6. Stefanie
    12. Dezember 2010 um 12:09

    Hallo Flat Eric,
    vielen Dank für deine ausführlichen Tipps! Da auch ich „nur Anwenderin“ bin und mich sonst ÜBERHAUPT nicht auskenne, waren mir deine Empfehlungen bis hierhin schon eine große Hilfe…. allerdings bleiben nach meinem Besuch gestern im Technikfachmarkt noch einige Fragen….ich benötige vor allem PowerPoint, das ja wohl auch zu den Office Anwendungen zählt, Internet, evtl. mal einen Film & Musik.Du schreibst, alles läuft unter Win7Starter wunderbar, der Verkäufer gestern meinte: geht mit Netbooks generell gar nicht…ruckelt, etc und wollte mich gleich auf entsprechend wesentlich teurere Subnotebooks bringen.. Ich hatte mich eigentlich schon für das Samsung N220 Marvel mit Erweiterung auf 2GB entschieden und bin jetzt echt verunsichert..Für deine Antwort wäre ich dankbar 🙂

  7. Flat Eric
    6. Dezember 2010 um 12:00

    Hallo Manuel,

    uh, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, habe ich mal gefixt, danke. 🙂

    Was die Wiederherstellungsprozedur angeht, nutze ich die Standartoption (Win7) bzw. die Samsung-Lösung… Ist mittlerweile recht einfach, man kann aber auch DVD-Images brennen. Von der Prozedur halte ich nicht viel, dann lieber auf einer externen Festplatte.

    Gibt aber zig Programme, die man dafür verwenden kann, siehe Chip-Liste. Nutze selbst auch Paragon Backup & Recovery Free Edition…

  8. manuf
    6. Dezember 2010 um 00:09

    Hallo,

    zur aktuellen Diskussion habe ich nichts beizutragen. Trotzdem nochmal Danke für den Artikel! Nach nunmehr einem Vierteljahr mit dem Gerät bin ich damit sehr zufrieden, wenngleich ich den kleinen Rechner weniger nutze als gedacht, was jedoch nicht am Netbook selbst und schon gar nicht an diesem Artikel und der hilfreichen Antwort auf meine Fragen damals liegt. Nur soviel in Stichpunkten: Bei mir war keine Tasche dabei, Fingerabdrücke sieht man doch recht schnell, Temperatur und Lautstärke sind angenehm gering, von den original-Tools vermisse ich nichts.

    @Flat Eric: Der Malwarebytes und der Daemon-Tools-Link Deines letzten Posts führen zu 7-zip. Und: Warum sind die Daemon Tools nur mit ext LW sinnvoll? Ich nutze sie oft, um per z.B. USB-Stick eingeflogene Images von Installationsmedien zu mounten.

    @Stefan (bzw alle): In Deinem Antwortsabschnitt [4] ging es um Images von Systempartitionen. Hatte jetzt gerade die Situation bei einem anderen Laptop .. welche Kombination von Image-Erstell-Programm und einfacher (!) Wiederherstellungsprozedur für nicht-Techniker nehmt Ihr denn so? Wer sich ein klein bisschen auskennt, kriegt das natürlich hin. Aber was macht Ihr für Nichtsogut-Auskenner? Gebt Ihr denen einen bootfähigen USB-Stick mit Recovery-Funktion im „Autostart“ mit und sagt „Steckt den ein, wenn nix mehr geht“? – Die Frage hat nichts mehr mit dem Original-Artikel zu tun. Aber vielleicht ist das im Netbook-Umfeld nich sooo uninteressant, wie man als private Service-Entität am besten eine System-Wiederherstellungsbefähigung mitliefert.

    Frohen Advent,
    Manuel.

  9. Ela
    5. Dezember 2010 um 20:14

    Danke für die superschnelle Antwort! Ich werde das alles genau so beherzigen 🙂 und ich wende mich gerne wieder an Dich, wenn ich noch Fragen habe, die dann wahrscheinlich erst so nach und nach beim Inbetriebnehmen auftauchen werden.

  10. Flat Eric
    5. Dezember 2010 um 18:27

    Hallo Ela,

    vielen Dank für deinen Beitrag, freut mich, geholfen zu haben. 🙂

    Also in erster Linie würde ich immer all das deinstallieren, was nur als „Testversion“ verfügbar ist. Habe jetzt nicht mehr ganz im Kopf, was das alle ist, aber im Prinzip kann man zu jedem Programm durch eine einfache Google-Suche Infos finden, was es macht und ob man sowas braucht. Ich gehöre definitiv zu der Fraktion „Alles runter und nur das drauf, was ich brauch“ und fahre damit seit nun mehr als 8 Monaten wirklich gut.

    Auf jeden Fall runter: Den Virenscanner, der ist sowieso nur testweise drauf. Als kostenlose Alternative empfehle ich für die Sicherheit Comodo Internet Security.

    Wichtig für mich waren neben Office 2003 (was ich schon hatte) bzw. Open Office noch folgende Programme:

    7-Zip
    KMPlayer
    Malwarebytes (neben Comodo als Schutz einfach klasse, kann man immer mal wieder manuell drüber laufen lassen)
    Daemon Tools Lite (nur, wenn du ein externes DVD-LW anschließt)
    CDBurnerXP (nur, wenn du ein externes DVD-LW anschließt)
    Opera oder Firefox als Browser, unbedingt den grottigen Internet Explorer runterhauen 😉

    Und dann halt noch so Sachen wie Adobe Flash, Java und ein Instant Messaging Client. Ach, und natürlich Winamp, seit 13 Jahren ein treuer Begleiter bei der Musikwiedergabe, natürlich in der ressourcenschonende Lite-Version. 😉

    Man muss aber dazu sagen: Ich stehe nicht auf Schnickschnack-Programme à la Windows Media Player (den auf alle Fälle sofort deinstallieren), iTunes etc. Wer sowas gern nutzt, hat auf einem Netbook immer wieder mit Ressourcenproblemen zu kämpfen, weil diese Programme einfach unnötig bunt und „lustig“ daherkommen und deswegen immer wieder irgendetwas im Hintergrund anstellen müssen, weil ihnen danach ist. Da ich gern weiß, was meine Programme machen, paßt mir das gar nicht, wenn auf einmal die Festplatte anfängt zu rödeln und ich nicht weiß, warum… Wer iTunes aber z.B. für seinen iPod braucht, kommt kaum drum herum. So ist das halt. 🙂

    Wenn du dein Netbook hast, kannste ja schreiben, was dir so noch fehlt oder wie man dir helfen kann, das ist kein Thema. 😉

    VG
    Eric

  11. Ela
    5. Dezember 2010 um 15:23

    Hallo Flat Eric,

    da ich gerade auf mein Miri plus warte, vertreibe ich mir die Zeit, um mich im Internet darüber zu informieren. Ich war absolut baff, wie unglaublich gut Du Dich auskennst und wie viel Mühe Du Dir gemacht hast, Dein Wissen zu veröffentlichen. Großes Kompliment! Und bei den Antworten immer freundlich und nicht überheblich. Da ich wirklich Nur-Anwenderin bin und auch nicht mehr der Ü-20-Generation angehöre 😉 verstehe ich zwar bei vielem nur Bahnhof und könnte vermutlich jede Menge Hilfe gebrauchen. Aber das hier ist wohl eher ein Profi-Forum, deshlab will ich nicht mit Basic-Fragen nerven. Ich konnte Deinem Beitrag viel Nützliches entnehmen. Was mich vor allem interessiert: Welche Programme kann/sollte ich deinstallieren, damit das Gerät schneller läuft, ohne dass danach irgendwas Wesentliches nicht mehr funktioniert? Ein paar hast Du ja schon aufgelistet.

  12. Flat Eric
    9. September 2010 um 10:51

    Hallo, N150 wie schon im Artikel geschrieben: Gehäuse, Akku.

    Warten kann man immer, es kommt eigentlich darauf an, wann du ein Netbook benötigst. Bei mir stellte sich nicht die Frage, es musste einfach her. N550 ist auf jeden Fall sehr interessant. Für Filme, Office und Internet reicht aber N450 dicke aus, das war schon bei N270/280 der Fall.

  13. Neuer
    8. September 2010 um 17:15

    Hi, mal ne technische Frage:

    Was ist denn jetzt genau der Unterschied zum N150, außer der USB Powered Funktion, nur die Verarbeitung?

    Darüberhinaus, meinst du es lohnt sich auf den Atom n550 zu warten? Ich würde ab und zu mal Filme im Zug schauen, ansonsten nur Office Anwendung und Internet.

  14. Flat Eric
    30. August 2010 um 10:41

    Hallo Sarah, am besten, du schaut mal hier vorbei! Ich würde den Akku immer entnehmen, wenn du ihn lange am Stromnetz läßt.

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